· 

Generalamnestie – zurück in die Unschuld

 

Als ich das erste mal diese Worte: "Generalamnestie – zurück in die Unschuld" las, konnte ich damit nichts anfangen. Und nicht nur das.

Es löste Widerstände in mir aus und ein inneres:

Och nö, jetzt bitte nicht noch so neues esoterisches Gedöns.“

 

Die Worte: Spiritualität, Esoterik, Religion, Seele, Bewusstsein, Gott – die mich einst so sehr anzogen, konnte ich so langsam nicht mehr ertragen, weil ich immer deutlicher spürte ,wie sehr sie mich doch „unfrei“ machten, aufgrund meines beschränkten Wissens und meiner Meinungen die ich daraus bildete und meist auch irgendwie in die Angst führten. Jahrelang bildeten sie immerhin das Geländer, an dass ich mich bei jedem neuen Angstanfall klammern konnte.

 

Man könnte meinen, dass da ein neues Wort – so wie die Generalamnestie – dann eher offene Türen einrennt. Ja, das habe ich inzwischen auch schon erlebt. Einige Menschen reagieren in der Tat so darauf. Aber das galt nicht für mich.

 

Anscheinend stehe ich eher auf Hinterfragen und den Weg: Warum einfach, wenn es auch schwierig geht?

Und doch sehnte ich mich schon lange nach Einfachheit, weil ich intuitiv wusste, das die Lösung einfach ist. Immer.

 

Das heißt jetzt nicht, dass wir die Wirkung als einfach empfinden müssen, nee – aber es heißt, dass die Lösung einfach ist. Immer. Jedenfalls jetzt endlich mit der Generalamnestie.

 

Ich bin seit vielen Jahren „auf dem Weg“ gewissermaßen. So wie wir alle.

Es fing emotional sehr anstrengend an, weil ich mich als Kind an Vorleben erinnerte, die heftig waren.

 

Dann kam ich mit der „Esoterik“ in Berührung. Angefangen mit Reiki (mit Einweihungen und Ausweihung), Magie. Dann eine spirituellen Gruppe, in der wir in in viele Themen aus der Theosopie und andere spirituellen Bewegungen beleuchteten. Ich absolvierte eine Heilpraktikerausbildung und besuchte einige Gruppierungen wie z.B. die Rosenkreuzer, Pfingstler, kath. Kirche, evangelische Kirche u.a., immer auf der Suche nach Halt durch Wissen.

 

Was ich fand waren die Menschen darin und die Bestätigung – immer wieder: Ja, das sind alles ganz tolle Menschen – ich erkenne mich wieder. Ich spüre die Verbindung. Und doch lief ich immer wieder gegen die Wand, wenn ich darin auch auf Dinge stieß, die mich begrenzten, die mir Angst machten, die mich trennten.

Meinungen, Ängste, Glaubensüberzeugungen, Muster.

Und so watete ich weiter durch den Nebel – mit einer anfangs noch recht zaghaften Leuchte in der Hand vor mir haltend: mein Herz.

 

Zuletzt gab mir die Bibel und vor allem der Kurs in Wundern Halt.

Bis zu einer Vision, in der mir Jesus - meine Hand haltend - sagte: So, und jetzt musst du den nächsten Schritt alleine tun.

 

So war es ja immer. Alles war ein Geländer, bis zu einem gewissen Punkt. Und dann war ich wieder eine Zeitlang mit mir und meinem Herzen alleine. Brauchte wieder neuen Mut, um nur mit dem leuchtenden Herzen in der Hand, den nächsten Schritt in die Dunkelheit zu tun.

 

Es folgten Auf und Abs, Licht und Dunkelheit, Visionen wechselten sich ab mit Burnout und Depressionen, Identitätskonflikte.

Was für eine Weile zu einer neue „Identität“ wurde, musste immer dann wieder abgestreift werden, sobald es „eng“ wurde. Und so wurde ich mit der zeit immer geschmeidiger.

Das verlassen jedes alten Kokons wurde immer weniger dramatisch. Und ich hatte gelernt mit Veränderungen umzugehen, ohne mehr die große Dramaqueen raushängen lassen zu müssen.

 

Es läuft also alles nach Plan.

Wer mich schon länger kennt, hat vielleicht meinen „Werdegang“ ein wenig verfolgen können. Vor 5 Jahren begann ich wieder mit dem Zeichnen, lernte viel über Internet und Technik und kreierte kleine Zeichentrick-Filme, die bis heute auf meinem Kanal (Claudia Regina Scherreiks) auf Youtube zu sehen sind und meinen Weg raus aus der Hölle beschreiben, obwohl ich ja noch mittendrin saß.

Das weiß ich aber erst heute. Also, dass ich da vor 5 Jahren noch drin saß in der „Hölle“.

Geprägt von emotionalen Abhängigkeiten und Schmerz. So ein tiefer innerer Schmerz, ein psychischer Schmerz gewissermaßen, so als beinhalte er den gesamten Weltschmerz in meinem Herzen.

 

Manchmal hatte ich das Gefühl, gleich davon zerrissen zu werden, fühlte mich einsam und Gottverlassen damit, auch weil ich immer das Gefühl hatte, dass kein anderer diesen Schmerz kennt. Jedenfalls erntete ich immer mitleidiges Kopfschütteln, wenn ich mich mal traute darüber zu sprechen und ganz schlimm war das Gefühl, wenn mir Jemand vermittelte: „Ach ja, du hast diesen Schmerz ja öfters...“ - und hinter den Worten sah ich: „Tja du Arme, dann bist du wohl noch nicht so weit!“

 

Das war das Schlimmste, denn es rührte die „Schuld“ in mir immer wieder auf. Schuld durch Versagen, Schuld dadurch, etwas unwiderruflich falsches getan zu haben oder sowieso irgendwie „falsch“ und „nicht richtig“ zu sein. Ein Grundgefühl was ich schon als 3 jährige kannte, immer wenn die Erinnerungen an Vorleben, mit Tod, Hass, Vergewaltigung oder Einsamkeit aufflammten.

 

Und ein Gefühl welches sich fortsetzte als ich in diesem Leben mit Kriminalität, Betrug und Prostitution in Berührung kam. Ja, ich bin gewiss kein Engel gewesen. Auch wenn ich immer wieder gerne Engelbilder in die Welt hinaus schicke...

 

Warum dieser lange Vorspann?

 

Ich will euch jetzt echt nicht die Ohren voll quatschen. Aber ich kann mir vorstellen, dass es dem ein oder anderem hilft, wenn er weiß, dass hier ein ganz normaler Mensch hinter steckt, mit Ängsten, Fehlern, Sehnsüchten und Erfahrungen.

 

Und ich will damit auch aufzeigen, warum ich das Gefühl habe, inzwischen sehr gut in der Lage zu sein, Dinge - die ich in mein Herz lasse – vorher auf „Herz und Nieren“ zu prüfen.

 

Nun zur Generalamnestie – zurück zur Unschuld.

So sehr mich das Wort Generalamnestie am Anfang abstieß – so sehr zog mich dann der Zusatz: - zurück zur Unschuld, an.

Die Schuld kannte ich ja schon und zwar so sehr, dass es nur noch wehtat.

Deshalb sehnte ich mich nach dem Freispruch! Nach der Unschuld – von der ich sicher war, das sie mein Zuhause ist! Und mit der Generalamnestie ist dieses Zuhause jetzt in meine Welt eingetreten.

 

Warum bin ich überzeugt – nach nur 4 Wochen?

  1. Die Generalamnestie steht NICHT im Widerspruch mit der Essenz der Erkenntnisse (also das, was ich als für mich wahr erkennen konnte) - die ich aus dem Wissen der spirituellen Lehren dieser Welt, - bisher ermittelt konnte. Das ist mir sehr wichtig gewesen, vor allem am Anfang.

  2. Sie manipuliert nicht – weil das Ergebnis offen bleibt. Es wird eine Kraft eingeladen, die die Dualität „entkräftet“. Die Dualität mit all ihren Themen, Meinungen und Verflechtungen löst sich einfach nur in Wohlgefallen auf, für alle Beteiligten und führt damit zur Einheit, die ja sowieso schon immer da war.

  3. Sie geht bis in den Ursprung der Probleme, also der Dualität zurück! Und das ist ein wirklich wichtiges Argument für mich gewesen! Denn ich war so langsam verzweifelt, dass ich in allem vorherigen, immer nur „Techniken“ fand, die sich auf ein Problem konzentrierten. Und wenn man so wie ich Reinkarnations-Bereinigungstechniken, Timeline, und all die anderen neuen „Programmierungstechniken“ kennengelernt hat, dann spürt man, dass man da nie mit seinen Themen fertig werden kann. Es brauchte einfach etwas Neues.

  4. Die Generalamnestie findet im „Jetzt“ statt! Für mich das aller-, allerwichtigste! Ich muss nicht mehr die „Ursache“ herausfinden. Sondern kann einfach endlich nur meinen Impulsen folgen. Aus dem hier und jetzt. Denn es ist schon alles da. Da kommt ein Gefühlszipfel, hier lugt eine Erinnerung herein und dort hat Jemand ein Problem. Ich ergreife dann einfach die Chance und lade die Generalamnestie in dieses Thema oder Gefühl ein. Und fertig. Ich kann sofort wieder loslassen. Ohne viel Drama. Ohne viel Leiden.

  5. Die Generalamnestie verleugnet nicht, verdrängt nicht, bagatellisiert nicht! Sie lässt alles so wie es ist, nimmt an und löst auf – hin zur Harmonie, hin zum Frieden, hin zur Einheit.

  6. Sie führt zu innerem Frieden! Meine Güte, was habe ich nach diesen Frieden gesucht! Die Suche bedingt ja aber, dass ich etwas nicht habe. Also suche ich immer dort, wo ich nicht finden kann. Typische Ego-Strategie: Suche, aber finde nicht!

  7. Die Suche hört mit der Generalamnestie auf, denn sie legt offen. Und beweist damit, dass die Suche selbst erst, für das Gefühl der Trennung gesorgt hat.

  8. Die Generalamnestie legt die Einheit frei. Die schon immer da war. Das stimmt mit vielen spirituellen Lehren überein und wird mit der Generalamnestie nun sichtbar, erfahrbar – auf ganz neue Weise.

  9. Die Generalamnestie schließt nichts aus und verurteilt nichts. Sie spiegelt für mich damit auch die Einheit wieder. Das hat mich bislang immer an den anderen Lehren gestört. Da gibt es irgendwie immer zuerst ein „Richtig“ oder „Falsch“, bevor ich was „tun“ kann. Ein noch nicht so weit sein, eine Begegnung die nicht auf Augenhöhe stattfindet. Und das ist der nächste Punkt.

  10. Die Generalamnestie bringt uns sofort, ohne Bedingungen, auf Augenhöhe zusammen. Jeder darf kommen wie er ist.

  11. Die Generalamnestie verändert, ohne dass wir uns ändern müssen. Wieso muss ich mich erst verändern, um spirituell sein zu können? Das hat mich immer genervt. Das setzt ja voraus, dass ich vor allem erstmal falsch bin. Oder mit den Worten der Bibel: Ein schuldiger Sünder. Und das hält mich von vernherein in der Dualität fest. Denn gut bedingt böse. Es ist da also schon irgendwo eine Veränderung spürbar mit der Zeit, aber die kann einfach nicht vom Verstand aus in das „Sein“ gepresst werden – sondern kann nur von innen heraus erfolgen, nun endlich aus der Einheit heraus und nicht mehr aus der Dualität heraus. Diesen Prozess fördert die Generalamnestie für mich spürbar, weil sie die Einheit ist.

  12. Sie kostet nix. Ein Fünkchen Vertrauen vielleicht. Sie ist ein Geschenk an das man nicht einmal glauben muss, damit es „wirken“ kann.

  13. Das wichtigste hätte ich fast vergessen: Sie braucht keinen Mittler mehr! Mal ehrlich: jede "Technik" die uns früher so über den Weg gelaufen ist, musste nicht nur gelernt werden, sondern brauchte meistens einen Mittler, also einen Experten, der sich damit auskennt und dich "heilt", "weiterbringt" oder "inspiriert", "für dich betet" usw... Das tue ich jetzt zwar auch wieder, aber nur 1x und das wars. Denn ab dann kann sich jeder selbst helfen, anderen helfen und wirkt von nun an durch jede Zelle seines pyhsischen Körpers. Inspirieren werden wir uns jetzt zwar auch weiterhin, aber nun stets auf Augenhöhe.
  14.  Update: 01.06.2019 - Und wo ist Gott hier im Ganzen? Eine wichtige Frage. Denn Gott war immer mein Fixstern am Himmel, wo ich mich festhalten konnte. Und er ist es auch noch für Millionen anderer Menschen bis heute. Und der soll plötzlich weg sein, durch die Generalamnestie? Nein, er ist natürlich immer noch da - denn er steckt ja hinter der Generalamnestie. Wie kann etwas ohne ihn sein? Nur erkennen wir ihn mitunter nicht, weil wir (noch) so viele andere "Vorstellungen" von Gott hatten. Dabei wies er ja mehrmals darauf hin, dass wir uns eben kein Bild von ihm machen sollten... Die Generalamnestie löst also vor allem auch erstmal unsere ganzen Vorstellungen über Gott auf. Ich habe ihn neu erfahren. So neu, dass er alles sein darf, für den die Menschen ihn halten und er es doch nicht ist - aber auch ist. Er ist halt alles und steckt hinter allem, egal welchen Namen wir ihm geben. Was sich lediglich geändert hat ist: Heute habe ich das Gefühl, dass ich nicht mehr getrennt bin von ihm, sondern, dass er immer bei mir ist und durch mich durch guckt. Er kann alles liebevoll betrachten, ohne mir meine Persönlichkeit und Themen dabei wegzunehmen. Er hilft mir nun lediglich sehr deutlich, sie zu sehen, zeigt mir auf, dass ich ihn bzw. sein Werkzeug: die Generalamnestie, da jetzt ganz konkret hinein einladen kann und darunter nicht länger leiden muss. Und selbst wenn eine Transformation körperliche Schmerzen auslöst oder unangenehme Gefühle hochkommen, so weiß ich jetzt, dass das nur dem Gesamtprozess der Auflösung dient und auch wieder vorbei geht. Ich spiele hier auch nur meine Rolle im Ganzen. Mehr nicht. Nun aber mit Freude und mit Frieden im Herzen - egal was im Außen ist. Ja. Gott macht frei.

So fürs erste wird das erstmal reichen, auch wenn ich schon die „Liste“ sehen kann, die nun aufgeschrieben und umgesetzt werden wird. Da folgen die Beantwortung von Fragen die ich mir selbst gestellt habe und Erfahrungsberichte im Umgang mit der Generalamnestie.

Es werden dann also in nächster Zeit, je nach Impuls, weitere Texte und auch neue Zeichentrickfilme folgen.

 

Abonniere dazu am besten meinen Youtubekanal – dann wirst du automatisch informiert, wenn neue Filme dazugekommen sind.

In den Newsletter kann man sich bei mir zwar auch eintragen, aber ehrlich gesagt, habe ich noch nie einen geschrieben. Mal gucken was kommt.

Wer dran teilnehmen möchte beim Erleben und Verbreiten der Generalamnestie und bei Facebook ist, der kann dort mit in die Gruppe kommen. (Einfach mal das Wort Generalamnestie ins Suchfeld eingeben - dann findet ihr sie.)

 

UPDATE (07.08.2019): Das Buch mit allen Generalamnestietexten ist inzwischen bestellbar. Hier der Link:

Generalamnestie - zurück in die Unschuld - Ein Handbuch

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    Roswitha (Sonntag, 14 April 2019 19:07)

    Liebe Claudia,

    und was mache ich, wenn ich an der Gener.ala(r)m.nest.esie teilnehmen möchte, aber kein Facebook nutze?
    Vielen Dank für die Antwort und einen schönen Sonnen.Tag noch,
    Roswitha
    https://wordpress.com/esistallesda.wordpress.com

  • #2

    Claudia Scherreiks (Montag, 15 April 2019 08:19)

    Liebe Roswitha,

    ja dieses Problem ist uns allen bewusst und die Frau (Gisela Busse), die das gerade alles durch sich hindurch zu uns weiterreicht, schreibt gerade an einem Buch, damit es für alle lesbar und anwendbar wird.
    Ich werde mich mal mit ihr kurzschließen, vielleicht ist es ja möglich, dass ich dir die wichtigsten Texte dazu per Mail zuschicke. Ich melde mich!

    Liebe Grüße
    Claudia

  • #3

    Claudia Scherreiks (Montag, 15 April 2019 18:32)

    Liebe Roswitha,

    ich habe mich heute kurz mit Gisela besprochen und wir haben uns dafür entschieden, die Texte vorerst nur bei Facebook anzubieten. Es gibt zwar soetwas wie Leittexte, aber das ganze Thema erfasst inzwischen fast 70 Texte und wir würden es einfach auch nicht schaffen, sie alle zu verschicken, weil wir nur ein kleines Team sind. Es ist noch alles so neu.

    Zudem eröffnet die Arbeit mit der Generalamnestie - so leicht sie auch ist - manchmal Themen und Fragen, die für viele interessant sind. Dafür haben wir auf Facebook einen geschützten Raum geschaffen: innerhalb einer geschlossenen Gruppe (deren Inhalte von außen nicht sichtbar sind) sind nicht nur alle Texte verfügbar, sondern kann jeder Fragen stellen, seine Anliegen vortragen, über Erfahrungen berichten oder einfach nur still mitlesen und seine Schlüsse daraus ziehen. Diesen Mehrwert der Gruppe können wir nur jedem ans Herz legen und ist m.E. auch wichtig für den Gesamtprozess.

    Ich habe wirklich selten so ein liebevolles Umfeld gesehen, wie dort in der Gruppe und ich weiß wovon ich spreche.

    Da die Anmeldung bei Facebook inzwischen sogar völlig legal mit Fantasienamen erlaubt ist (die Klarnamenpflicht wurde aufgrund eines Rechtsurteils aufgehoben) und man auch nichts einstellen muss oder schreiben muss, was man nicht will, ist es echt zumutbar, sich dort anzumelden.

    Ansonsten kann ich nur auf das Buch verweisen, welches ja aber noch in Arbeit ist.
    Keine Ahnung, wann es fertiggestellt ist, denn es kommen momentan noch neue Impulse.

    Würde mich freuen dich dort in der Gruppe zu "sehen"!
    Das gilt auch für alle anderen die mitlesen. :-)

    Liebe Grüße
    Claudia