· 

Erfahrungen mit der Generalamnestie - Religionsfreiheit

Religionsfreiheit - der Tag an dem ich meine Kette abnahm

 

Vor 2 Wochen hatte ich den Impuls meine Halskette abzulegen, mit dem silbernen Kreuz. Seit ich die Generalamnestie in meinem Leben habe, fällt es mir viel leichter meinen Impulsen zu folgen, ohne immer erst alles zu Hinterfragen oder mir den Kopf darüber zu zerbrechen, warum ich einen Impuls habe. Das bringt nichts. Ich bin immer sicher und darf das tun was ansteht. Die Stimme des Herzens spricht oft über Impulse zu mir. Das weiß ich aber auch erst seit kurzem.

Das silberne Kreuz war nun – ich glaube über 6 Jahre lang – mein ständiger Begleiter.

Religiös war ich zwar schon immer irgendwie, aber ein Symbol für meinen Glauben trug ich bis dahin nicht.

 

Erst als mich eine gute Freundin, in einer schweren Zeit telefonisch taufte und ich dabei in die Liebe/ Arme von Jesus sprang (gedanklich von einem Sprungbrett aus ins Becken - in die Liebe Jesu), fragte sie mich ob ich ein Kreuz hätte, an einer Kette.

Und da ich keins hatte, kaufte ich mir sofort eine und trug sie von da an.

Ich habe sie einige Jahre nicht abgenommen, habe sie sehr gebraucht und hab mir auch nie vorstellen können sie einmal abzulegen. Ich fühlte mich sicher damit und war fast Stolz auf meinen Glauben, den ich natürlich (so wie alle Gläubige) für das einzig richtige für mich hielt. War es auch. Eine Zeitlang eben. Allerdings dachte ich und hoffte ich – das ich damit jetzt endlich auch mal „fertig“ wäre. Das ich angekommen war. Dann ist also Jesus mein Retter und gut ist. Frieden im Herzen und alle sind glücklich. Aber so einfach war`s dann doch nicht.

 

Zu der Zeit hatte mich gerade der „Ein Kurs in Wundern“ in seinen Bann gezogen. Ich sag euch! Liebe pur! Mir gingen reihenweise die Lichter an – so dass ich mich zeitweise wie eine Lichterkette fühlte. Ich machte die Übungen und bei einer hatte ich eine Vision.

Die Übung ging in etwa so: Man stellt sich vor, man geht durch seine Probleme, Gedanken, Gefühle hindurch und nimmt sie dabei als dunkle Wolken wahr. Man kann die Wolken auf der Haut fühlen, aber sie weichen zur Seite, wenn man weitergeht. Und man geht weiter, hin zum Licht. Und wer wollte, der konnte sich vorstellen, dass Jesus dabei an der Seite war und einem die Hand hielt.

 

Klar, das ich das machte! Ich geh doch nicht alleine! Ich brauchte einen Führer, der mir zeigte wo es lang geht. War schon immer so.

Und so kam ich mit Jesus an der Hand immer näher zum Licht. Ich spürte die kalten Wolken, auf meinen Wangen und die Liebe von Jesus an meiner Seite.

 

Das war sooo schön und im Grunde wollte ich gerne einfach so stehenbleiben.

Aber das Leben will weiter. Da kann ich auch nix dran ändern.

Und so kamen wir ans Licht.

Ich wollte dann mit Jesus da zusammen hineingehen, da sprach Er zu mir: „Jetzt musst du alleine weitergehen!“

 

Shit! Immer dasselbe. Kaum hat man sich an einen Retter gewöhnt, schon muss man alleine weiter.

Ich weiß. Das hört sich jetzt etwas flapsig an. Und ich liebe Jesus sehr.

 

Auch möchte ich niemanden seinen Glauben nehmen. Denn solange man noch Resonanzen dahin spürt, ist es auch am Besten so. Alles was ich möchte ist, darauf hinweisen, dass nichts die ultimative Wahrheit ist, sondern alles nur kleine Fragmente sind, eines großen Ganzen.

 

Eine zeitlang bilden sie unser Geländer, bis unser Bewusstsein darüber hinaus gewachsen ist.

Es tut zwar auch weh – dieses wachsen - aber ist nur dann am schmerzhaftesten, wenn man Widerstand leistet und das Altvertraute, was man so sehr liebt nicht loslassen möchte.

 

Ist man bereit loszulassen, egal was – denn es kommt alles aus der Vergangenheit, dann ist man auch offen für neue Impulse. Und der Schmerz ist dann auch auszuhalten, weil er schnell vorbei geht.

Ich nehme den Schmerz jetzt immer wahr, ohne ihn mehr wegzudrücken. Ich jammere nur manchmal. Und wenn er da ist, dann halte ich ihn der Generalamnestie zur Auflösung hin. So ähnlich steht es übrigens auch in dem „Ein Kurs in Wundern“. Nur da heißt es Heiliger Geist, dem wir unsere „Falschgesinnheit“ (alles was weh tut) hinhalten und der uns die neue Sichtweise der „Rechtgesinnheit“ schenkt. Es umwandelt und transformiert sozusagen.

 

Das Gleiche passiert auch bei der Generalamnestie, nur das es jetzt konkreter ist. Schneller geht, weil die Zeit reif ist, für den Übergang in die Einheit. Und zwar konkret aus der Materie heraus. Also jetzt handfest, sicht – und fühlbar. Keine Visionen mehr, keine Aufgestiegen Meister mehr. Das kann jetzt jeder.

Alles bleibt dabei irgendwie wie es ist. Und doch ist alles neu, weil ich dabei keine Angst mehr habe. Und wenn ich Angst habe, dann habe ich gleich das Werkzeug, welches mir die Angst nimmt.

Die Generalamnestie. Konkreter und einfacher geht`s nicht.

 

Zuerst fing mein Glaube an zu ruckeln. Diese zutiefst „dramatische“ Religiösität, wie sie manchmal in Liedern zu hören und fühlen ist, wurde dabei immer weniger meins. Diese „schmalzige“ Liebe darin, konnte ich manchmal kaum mehr aushalten, auch wenn ich solche Lieder am Anfang sehr gerne hörte. Schließlich entsprachen sie auch meiner Vorstellung von Liebe und Hingabe.

 

War auch alles im grünen Bereich. Nur das ich jetzt daraus wuchs.

Die Generalamnestie hat die Widerstände einfach ausgehebelt und aufgelöst. Da wo ich vorher mit dem Kopf durch die Wand wollte, um alles endlich verstehen zu können, legte ich die Rüstung ab und lächelte. Es war, wie es war. Punkt. Ich ging durch den Nebel und die Wolken immer wieder zum Licht. Jetzt nur ohne Jesus an der Hand.

 

Und auch das „Wissenmüssenwollen“ – verblasste. Und je mehr es verblasste, desto sicherer fühlte ich mich. Mit mir. Mit meinen Impulsen, mit meinen Befindlichkeiten egal welcher Art. Ich verlor den Glauben daran, dass ich irgendwie „besondersseinmüsste“ um richtig zu sein. Und genau in diesem Moment wusste ich: Ich bin richtig! Und war es schon immer. Jetzt nur endlich frei von Angst.

Alles ist da. Immer. Und immer dann, wenn ich es brauche. Als ich das endlich auch fühlen konnte und als Inneres Wissen wahrnahm, begann auch die Zeit, in der sich auch meine Vorstellung über Gott und Jesus auflöste. Das Geländer war weg. Ich fühlte wie ich frei stand und dabei sicher war.

Eine Weile noch, trug ich das silberne Kreuz. Und dann vor 2 Wochen wusste ich: Ich kann es ablegen, so wie Schuhe, die zu klein geworden sind. Und an diesem Tag wusste ich, dass ich meine Religiosität verloren hatte. Denn Religiosität setzt den Glauben an Gott, den Glauben an eine Quelle oder den Glauben an das Höhere Selbst voraus. Und jetzt da ich w u s s t e – konnte ich auch aufhören zu glauben.

Dieser Text ist Teil eines Buches an dem ich gerade schreibe. Erfahrungen mit der Generalamnestie.

 

Das Handbuch von Gisela Nane Busse zur Generalamnestie „Generalamnestie – zurück in die Unschuld“ könnt ihr inzwischen überall im Handel kaufen.

 

Wenn mein Buch erscheint, setzte ich den Link auch hier rein. Und bis dahin, werde ich die ein oder andere Erfahrung mit der Generalamnestie noch hier auf meinem Blog mit euch teilen.

Wenn es dich anspricht, dann schau einfach ab und zu hier in meinem Blog rein oder befreundel dich mit mir bei Facebook. Denn dort teile ich dann immer alle neuen Texte und du erfährst dann automatisch, wenn es Neuigkeiten gibt.

Würd mich freuen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Anita Heinemeyer (Sonntag, 18 August 2019 20:04)

    liebe Claudia, schön hast du das ausgedrückt. Ich habe es mit Genuss gelesen. Da ich ja auch die Generalamnestie anwende, kann ich dich sehr gut verstehen. Ich habe auch einige Hürden gemeistert bis hierhin und hab es, wie du, erkannt, es waren immer Teilstrecken auf unserem Weg.