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Beziehung in der neuen Zeit – 4 – Die Trennung

Gerade habe ich ganz viele Impulse zum Schreiben, zum Thema Beziehung in der neuen Zeit und werde sie nach und nach aufschreiben.

Allerdings muss ich dabei auch immer bei Kräften sein.

Da die „Umbauarbeiten“ - bedingt durch die Anwendung der Generalamnestie/ Einen Kraft/ Inneren Kreis Arbeit - manchmal doch sehr anstrengend sind, geht das nur peu à peu.

Aber dann ist das eben so.

In meinem letzten Text, den ich vor 2 Wochen schrieb, habe ich ja angekündigt, dass ich die Trennung aussprechen werde.

Und das habe ich getan.

Die Situation war ziemlich grotesk, einfach weil ich die Trennung zwar aussprach, sie aber nicht fühlte. Das führte dazu, das mir eher zum Lachen zumute war, weil ich meine Freiheit fühlte und glücklich war, dass nun auch die letzten Programme soweit verblasst waren, dass ich die Trennung aussprechen konnte, ohne mehr Angst haben zu müssen, dass es mir das Herz wegbrennt – so wie bei dem ersten Trennungsversuch, vor einem Jahr etwa.

 

Da ich mich nicht getrennt fühlte von meiner Partnerin, kam auch keine Trauer in mir hoch. Im Gegenteil: Ich konnte Sachen sagen wie: „Irgendwann sitzen wir wieder hier beim Essen und lachen miteinander.“ Auch war ich völlig gelassen unserer bereits gebuchten Urlaubsplanung (in 6 Monaten) gegenüber und hielt es in diesem Moment durchaus für möglich, dass wir das trotzdem fahren könnten, nur eben nicht mehr als Paar.

Soweit von meiner Seite.

 

Ich will jetzt nicht auf Einzelheiten eingehen was genau war. Aber während auf einer Seite Tränen und Entsetzen zu spüren war, war auf der anderen Seite Erleichterung und Liebe zu spüren.

Ja. Liebe. Denn an meiner Liebe hat sich nichts geändert. Ich sehe mich innerlich lachen, mit meiner Partnerin. Diese Liebe ist nun aber nicht mehr programmorientiert.

 

D.h. ich muss keine Beziehung führen, ich muss auch nicht lesbisch sein, um lieben zu können.

Ich brauche keinen Sex für den Ausdruck meiner Liebe und auch kein Beisammensein, um mich nahe fühlen zu können.

Sicher ist das ein oder andere schön, es gemeinsam zu leben, aber es ist keine Bedingung mehr.

 

Und jetzt kommt der kasus knaxus : Wenn das nur eine Seite so sieht, dann wird die andere leiden. Leiden genau in der Stärke, wie sie die Erwartungen (der im Hintergrund laufenden Programme) dem anderen zur „Erfüllung“ hinhält.

Erfüllt werden kann nur, was nicht voll ist.

 

Und wenn zwei nicht voll sind, dann passt es – weil sie sich gegenseitig das geben was sie brauchen. Das ist die Grundlage der Beziehung innerhalb der Dualität. Es tut zwar jedesmal weh, wenn wir dann merken, dass die Füllung von außen gar nicht wirklich dauerhaft geht, aber das ist nunmal der Ausdruck der Dualität.

 

Wenn nun ein Partner, innerhalb einer bislang dualen Beziehung (und das sind sie fast alle innerhalb der Dualität, wie könnte es auch anders sein), in die Fülle kommt und sich selbst, durch die Quelle allen Seins – dessen Teil er ja auch ist – füllt, dann fallen automatisch alle bislang „notwendigen“ Füll-mich-auf Programme weg.

 

Dazu gehört Sex. Dazu gehört reden. Dazu gehört Reisen. Dazu gehört miteinander Leben.

Uups! Ja – also alles, was eine Beziehung ausmacht.

 

Wenn man nun in seiner Fülle ist, weil man übersprudelt, da die Quelle in einem frei fließen kann, dann heißt das jetzt aber nicht, dass man Beziehungen nicht mehr leben könnte!

Nein, es heißt nur, dass man solche Beziehungen nicht mehr braucht, die auf der „Füll-mich-auf Grundlage“ - also auf Mangel – beruhen.

Befindet sich einer der Partner aber in diesem Modus, dann passiert zweierlei und daran kann man erkennen, ob (zumindest) einer von den beiden, sich im Mangelmodus befindet:

  1. Einer der Partner versucht sich anzupassen. Tut vieles oder alles, um es dem anderen recht zu machen. Gleichzeitig ist aber auch Groll wahrnehmbar, weil beide - mindestens instinktiv – wissen, dass diese Haltung destruktiv ist, denn sie versucht die Wahrheit – durch Leugnung – aufzufressen, aufzulösen bzw. zu verdrängen. Im Grunde ist das ja nur Widerstand dem Jetzt gegenüber.

    Dahinter stecken vielleicht Programme wie: Angst vor Einsamkeit, Angst vor dem alleine Leben, Existenzangst, Angst nun die „Verantwortung“ alleine tragen zu müssen oder Angst davor, die Gewohnheiten aufzugeben. Vielleicht Angst vor Freiheit, vor der eigenen Stärke und da gibt’s sicher noch mehr. Vielleicht – und das halte ich für am wahrscheinlichsten - ist es auch ein Cocktail von vielen Angst- und Abhängigkeitsprogrammen gleichzeitig.

  2. Einer der Partner fühlt sich seiner Freiheit beschnitten. Er kann nicht das tun, was er jeweils spontan (aus dem Augenblick heraus) für richtig hält, ohne anzuecken, weil er sich nicht mehr an die „Regeln“ der (bislang dualen) Beziehung hält. Das ist anstrengend, weil er den Mangel das anderen sieht, ohne Einfluss darauf nehmen zu können.

    Dieses Dilemma ist durchaus für eine Weile aushaltbar und sinnvoll wenn man spürt dass der Partner ebenfalls gerade in diesen Fülle-Modus kommt.

    Wenn aber nach einer Weile klar wird, dass der Fülle-Modus für den anderen nicht geht oder nicht in Betracht kommt, dann ist diese Beziehung nicht mehr möglich.

    Entweder man kann in Liebe zusammenbleiben oder man trennt sich in Liebe.

    Sich in Liebe trennen heißt jetzt aber nicht, dass beide diese Liebe wahrnehmen können müssen. Es heißt das die Liebe trennt, was nicht zusammenpasst.

    Während es dem einem vielleicht möglich ist, diese Liebe während der Trennung zu fühlen, kann es für den anderen durchaus die Hölle bedeuten, weil er in seinen eigenen Mangel zurückgeworfen wird. Das ist dann aber nicht zu ändern.

Mithilfe der Generalamnestie kann dieser Übergang aber nun viel harmonischer geschehen, weil sich das Leid einfach mildern muss, durch die Auflösung der dualen Programme.

 

Denn die Generalamnestie bricht nach und nach die alten, verkrustetet Strukturen der Dualitätsprogramme auf und löst sie auf. Das nun entstandene „Loch“ wird aufgefüllt mit Liebe. Die EINE KRAFT steht hierfür zur Verfügung. Der Innere Kreis unterstützt diesen Prozess insgesamt.

D.h. aber nicht, dass es uns nun immer „gut“ geht dabei, denn dieser Prozess geht ins Eingemachte. Aber es heißt, dass wir uns diese notwendigen Prozesse des Übergangs erleichtern können.

 

Und das nun auf die schnellste und schonendste und nachhaltigste Art, die es je gegeben hat.

Das für mich wichtigste ist aber, dass ich jetzt weiß, das sich alles auflöst und neu Richtung Harmonie ordnet.

Ich brauche nicht wissen wie das geht. Ich brauche auch keine Angst zu haben, vor Veränderungen, weil ich nur an den Platz kommen kann, der am besten ist für mich. Also am ehesten geeignet um wirklich glücklich sein zu können. Das einzige was hilfreich wäre, ist bei diesem Prozess eine Haltung anzunehmen die bereits ist alles loszulassen, was gehen will.

 

Und das merkt man daran, dass es nicht mehr passt, weil einen die Situation nicht mehr glücklich macht.

 

Fazit: Ich glaube fest daran, das Beziehungen in der neuen Zeit der Einheit, harmonisch und liebevoll möglich sind und sich rein äußerlich kaum von unseren jetzigen Beziehungen unterscheiden.

Aber alles was weh tut darin, wirds dann nicht mehr geben, weil die Liebe regiert.

(c) Claudia Scherreiks

 

 

Dieser Text ist Teil eines Buches an dem ich gerade schreibe. Erfahrungen mit der Generalamnestie.

 

Das Handbuch von Nane Gisela Busse zur Generalamnestie „Generalamnestie – zurück in die Unschuld“ könnt ihr inzwischen überall im Handel kaufen.

 

Wenn mein Buch erscheint, setzte ich den Link auch hier rein. Und bis dahin, werde ich die ein oder andere Erfahrung mit der Generalamnestie noch hier auf meinem Blog mit euch teilen.

Wenn es dich anspricht, dann schau einfach ab und zu hier in meinem Blog rein oder befreundel dich mit mir bei Facebook. Denn dort teile ich dann immer alle neuen Texte und du erfährst dann automatisch, wenn es Neuigkeiten gibt.

Würd mich freuen.

 

 

 

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