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Beziehung in der neuen Zeit – 8 - Abhängigkeiten

Vor 8 Jahren hatte ich eine sehr klare Vision.

Ich schrieb eine Liste mit gewaltigen Themenüberschriften und wusste, dass ich einmal darüber etwas schreiben würde und Lösungen anbieten könnte.

Das fühlte sich in diesem Moment sehr gut an und ich fühlte mich dabei auch ganz schön wichtig. Ja, so war das. Jetzt muss ich lachen. Also, ganz liebevoll lachen.

Und während ich dann die letzten Jahre darauf wartete, diese Antworten zu bekommen (denn ich hatte überhaupt keinen Schimmer) und den Tag herbeisehnte, an dem es nun endlich losgeht, wurde ich irgendwie immer resignierter und gab schließlich sogar den Wunsch auf, das alles können und wissen zu müssen.

 

Na, dann eben nich!

Es gab doch schon so viele schlaue Leute! Meine Güte. Da werde ich mit meinem Gequake auch nix großartig mehr zu beitragen können. Zumal, ich immer weniger „wusste“ und ich eher das große Vergessen bei mir wahrnahm. Das war dann so extrem, dass ich dann sogar so ziemlich gegen alles Lernen und jemals Gelernte Widerstand entwickelte. Diese Kehrtwende war damals enorm, weil ich damit auch gleich alle „spirituellen“ Themen mit in die Tonne trat. Dabei war ich seit 15 Jahren mit nix anderem beschäftigt. Erst die heilige Nonne und dann der Dämon in Lederjacke.

Ich wollte aber eine zeitlang echt nur noch meine Ruhe und mich dem Vergessen hingeben. Ein bisschen glücklich sein dabei und am liebsten nur noch so dahingleiten, ohne viel Schwierigkeiten.

 

Das Leben sah das aber ganz anders.

So langsam blättert sich allmählich alles wieder auf und ich kann sehen, dass doch nicht alles für die Tonne war, was ich einmal lernte oder erfahren hatte.

Ich erinnere mich jetzt nur anders. Von innen heraus sozusagen. Vielleicht ist ein konkretes Beispiel hilfreich.

Nehmen wir Jesus.

Lange Zeit füllte er, mit seiner Lehre, meine innere Leere auf. Er liebte sie einfach weg, sag ich immer gerne, weil ich es so empfand. Alles was ich mit Jesus assoziieren konnte, steckte ich in meine innere Leere. Dazu gehörte auch das Buch in Kurs in Wundern. Und ich blühte auf!

Es ist ja auch reine Liebe!

 

Als mich eine Vision - und das Leben selbst dann auch - dazu zwang auch diese Form der Abhängigkeit zu Hinterfragen, wurde ich erstmal sauer. Ist ja klar. Da riss wieder Jemand/Etwas das wohlig, kuschelige „Liebeskissen Jesus“ aus meiner inneren Leere. Dabei hatte ich mich gerade daran gewöhnt. Menno!

Wenn das geschieht, dann ist es nur deshalb unangenehm, weil so die innere Leere wieder wahrnehmbar wird. D.h. es tut weh.

Und weil das ständig passiert in unserem Leben, ist das auf Dauer ja auch keine vernünftige Lösung, weil wir so immer abhängig sind und bleiben: Sobald wir irgendwo was in unsere innere Leere reinstecken, um uns wieder etwas kompletter zu fühlen, zieht woanders wieder Jemand was raus.

Und das ist im Grunde auch gut so, weil wir so immer wieder gezwungen werden genauer hinzuschauen. Somit ist auch jede  Krise tatsächlich eine Chance.

Denn dieses immer wieder hinschauen müssen, ruft den inneren Beobachter auf den Plan.

Und dieses innere Bewusstsein hat jetzt, durch die Generalamnestie und die Kräfte der Einheit, ganz konkret die Möglichkeit, sich aller Themen und Probleme der Menschen anzunehmen.

Durch Ausdehnung und durch Auflösung der Problemursache.

 

Und um den Bogen zu Jesus wieder zu bekommen:

Wenn ich jetzt an ihn denke, dann knie ich nicht mehr vor ihm. Ich stehe aufrecht, nicke, fühle Liebe und sehe ihn lächeln. Er winkt mir zu und macht dann weiter das, was zu tun ist.

Genau wie ich. Er ist mein Bruder, mein Freund.

 

Und so ist es dann mit allen Dingen, die heute noch unsere innere Leere füllen. Irgendwann sind diese Abhängigkeiten überflüssig, weil wir selbst in der Fülle stehen.

Und wir können diese Dinge  und Menschen dahinter neu betrachten  - auf Augenhöhe.

 

Nochwas:

Es ist völlig „normal“ innerhalb der Dualität den Mangel und die innere Leere wahrzunehmen und auch füllen zu wollen, damit es nicht so weh tut.

Also nimm dich selbst in den Arm, wenn du mal wieder so einen missglückten Füll-Versuch sehen kannst.

Es ist nunmal so.

Aber nu geht’s ja Richtung Einheit!

 

Die Bestandsaufnahme – also das bewusste Hinschauen – ist jetzt der erste Schritt. Immer wieder.

Und der zweite ist dann immer die Einladung der Generalamnestie und der Kräfte der Einheit.

Der dritte Schritt ist loslassen. Dazu gehört auch, damit aufzuhören irgendwelche Ergebnisse anzupeilen und darunter zu leiden, wenn sie nicht eintreten.

Wenn du merkst, dass das passiert. Kein Problem! Auch in den Drang „ein bestimmtes Ergebnis haben zu wollen“ kann man die Generalamnestie einladen.

Denn auch dahinter steckt nur wieder so ein inneres Loch, welches glaubt zu wissen, was es braucht.

Nee – weiß es eben nicht. Weil die Lösung auch noch so neu ist, es kann es einfach nicht wissen.

Lass los und das Leben bringt dich an den Platz, der dich glücklich macht.

 

Ich freue mich, über das was ist und auch schon sehr auf das was kommt!

Herzensumärmelung!

(c) Claudia Scherreiks

 

 

Dieser Text ist Teil eines Buches an dem ich gerade schreibe. Erfahrungen mit der Generalamnestie.

 

Das Handbuch von Nane Gisela Busse zur Generalamnestie „Generalamnestie – zurück in die Unschuld“ könnt ihr inzwischen überall im Handel kaufen.

 

Wenn mein Buch erscheint, setzte ich den Link auch hier rein. Und bis dahin, werde ich die ein oder andere Erfahrung mit der Generalamnestie noch hier auf meinem Blog mit euch teilen.

Wenn es dich anspricht, dann schau einfach ab und zu hier in meinem Blog rein oder befreundel dich mit mir bei Facebook. Denn dort teile ich dann immer alle neuen Texte und du erfährst dann automatisch, wenn es Neuigkeiten gibt.

Würd mich freuen.

 

 

 

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